| Kulturdenkmale Niersteins |
Fotos: Hans Bürkle, Nierstein. (Alle Fotos sind auch in Top-Qualität zu haben)
Historischer
Führer durch Nierstein am Rhein
(Die
Broschüre des Arbeitskreises Niersteiner Ortsgeschichte
kann beim Verkehrsverein
abgeholt werden)

Rheinstraße
Nr. 7 : Erbaut um 1700.

Rheinstraße
Nr. 15 : Ehemaliges Dalberg-Herding'sches Schloß. Auf dem Gelände des ehemaligen
Kartäuserhofes um 1830 errichteter klassizistischer Bau. Die Hauskapelle 1839-42
mit Wand- und Deckenmalereien im nazarenischen Stil von Jakob Götzenberger ausgemalt.
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Rheinstraße
Nr. 36: Ehemaliges lutherisches Schulhaus und Sophienkirche. Im Hof Gebäude
der 1729 erbauten Sophienkirche.
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Rheinstraße Nr. 38: Ehemaliges lutherisches Pfarrhaus, 1765 erbaut
von der Familie von Stockheim, Adelswappen der Familien von Stockheim und von
Haxthausen.

Langgasse Nr. 35: Ehemaliger Haxthäuser Hof. Barockes Herrenhaus, 1670 von
der Familie von Rodenstein an die Reichsritter von Haxthausen übergeben, ab 1700
durch Heirat Besitz des Freiherrn von Stockheim, ab 1753 den Freiherrn von Haxthausen,
seit 1804 im Besitz der Familie Wernher.

Marktplatz 1: Altes Rathaus, 1783 Neubau, 1838 mit Säulenvorbau versehen,
bis 1937 Sitz der Gemeindeverwaltung, heute Paläontologisches Museum.
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Marktplatz 3: Ehemaliges Adelshaus, ältestes Fachwerkhaus, 1591 im Besitz
der Freiherrn von Knebel, ab 1753 dem Freiherrn Hundt von Saulheim.

Marktplatz 5: Ehemaliges Adelshaus, 1664 erbaut, 1684 im Besitz des Philipp
Chr. Knebel von Katzenellnbogen, kurmainzischer Rat und Hofmarschall und Maria
Fr. Waldbott von Bossenheim - Ehewappen der Familie Knebel (rechts) und Waldbott
(links) über der Tür.

Marktplatz 6: Die Herberge zum "Weißen Roß" wird im Zinsbuch der Gemeinde
1664 erstmals erwähnt.
Marktplatz 8: Ehemalige Poststation, 1863 Fürstl. Thurn und Taxis'sches
Lehenspostamt im Großherzogtum Hessen, Station der Postkutschen neben der Schildherberge
zum "Weißen Roß".

Saalpförtchen Nr. 2: Ehemalige pfälzische Kollektur, Sitz des kurpfälzischen
Amtmannes, 1822-1900 evangelische Schule.

Martinskirche: Evangelische Pfarrkirche, Chorturm aus dem 12. Jahrhundert,
1370 Umbau der Kirche, 1782-87 Renovierung, 1896 durch Querschiff und Westchor
erweitert. In der Turmhalle drei Doppelgrabmäler Niersteiner Ritterschultheißen
aus dem 16. Jahrhundert, Taufstein aus dem 15. Jahrhundert, Reste der mittelalterlichen
Kirchhofbefestigung mit spätromanischem Rundturm.

Fronhof Nr. 1: Ehemalige reformierte Schule, um 1720. Im Hof Teile der ehemaligen
Zehntscheune;
das Foto zeigt daneben die renovierte Fronhofsmauer.
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Fronhof Nr. 5: Ehemalige Gemeindeschmiede, 1727 urkundlich erwähnt.

Fronhof Nr. 7: Ehemaliges (ab 1375) kurpfälzisches Kelterhaus, vorher "Des
Kaisers Kelter", 1722 wieder aufgebaut durch Karl Philipp von der Pfalz, Wappen
des Kurfürsten Karl Philipp am Kelterhaus.

Fronhof Nr.
18

Oberdorfstraße Nr. 2: Ehemaliger Adelshof mit Treppenturm, erbaut um 1480
von Heinrich von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim, 1563 im Besitz des Philipp
Schlüchter von Erpfenstein, 1752 im Besitz der Grafen von Metternich.

Oberdorfstraße 16: Ehemaliger Adelsgutshof, im Besitz von Schütz von Holzhausen,
von Schönborn, von Bubenheim, von Harstall, 1752 der Herren von Sternfels, altes
Mainzer Kirchengut.

Geismarerhof: Ehemaliges freiadliges Haus der Herren Mosbach von Lindenfels,
von Wallbrunn, ab 1753 der Freiherren von Geismar.

Oberdorfstraße Nr. 50: Ehemaliges Schloßgut, Mittelrisalit mit Torbogen des
ehemaligen Wasserschlosses erhalten, Schlußstein mit Wappen der Grafen von der
Layen, Innengebäude mit Ehewappen des Freiherrn Lothar Ernst von Rollingen und
Helene Charlotte von Thüngen (um 1730).
Riedmühle: Im Besitz der Herren von Heussenstamm, 1632 der Herren von Mosbach, ab 1711 der Freiherren von Rollingen, ab 1745 der Grafen von Leiningen.

Sironabad: 1802 entdeckte römische Badeanlage mit Schwefelquelle im Bereich
der ehemaligen römischen Militärstation Buconica, Votivaltar für die Götter Sirona
und Apollo.

Langgasse
Nr. 3: Weingut Freiherr von Heyl zu Herrnsheim. 1574 im Besitz der Brüder
von Hohenstein, nachfolgend der Herren von Harstall, ab 1752 der Herren von Sternfels.
Das heutige Gebäude wurde um 1850 erbaut.

Langgasse Nr. 28

Kilianskirche: Katholische Pfarrkirche, 1773 an Stelle einer schon 742 erwähnten
Basilika erbaut, romanischer Chorturm erhalten.

Katholisches Pfarrhaus: Die kleine Glocke auf dem Gebäude links gehörte früher
zum Kloster Mariacron, Oppenheim, und trägt die Aufschrift "Christof Neidhardt
in Augsperg (Augsburg) gos mich anno 1645".

Wartturm: Mittelalterlicher Signalturm.

Schwabsburg: Ehemalige Reichsburg, im 12. Jahrhundert von den Staufern zum
Schutz des Reichslandes um Nierstein und Oppenheim erbaut, 1621 von spanischen
Truppen zerstört, nur der Bergfried blieb erhalten. Die einst im Quadrat den Bergfried
umgebende Ringmauer mit angefügten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden ist nach der
Versteigerung 1799 abgebrochen worden.
Hauptstraße Nr. 33: Ältestes Fachwerkhaus, seit dem Bau 1707 im Besitz der Familie Borngässer.

Hauptstraße Nr. 57: Backhaus aus dem 17. Jahrhundert.

Evangelische Kirche Schwabsburg: 1363 erstmals als Kapelle erwähnt, 1613 Neubau,
1892 Abbruch der Kirche, 1892 Neubau und 1894 Einweihung.
Hauptstraße Nr. 96: Ehemalige Ölmühle.
Backhausstraße Nr. 17: Ehemalige Zehntscheune, 1630 erbaut, im Besitz des Klosters Karthause, 1781 im Besitz der Freifrau von Zedwitz.
Froschmühle: 1753 erbaut, im Besitz des Klosters Karthause.
Backhausstraße Nr. 12: Ehemaliges Gemeindebackhaus.
Geschichtliches:

Schwedensäule

Zeppelindenkmal
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Gerhardtstein
im Wein&Park-Hotel
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